Villa Wolde
Die Villa Wolde steht in Bremens Östlicher Vorstadt als neoklassizistische Residenz mit zwei bis drei Stockwerken und Mezzaningeschoss. Zwischen 1896 und 1898 entstand sie für den Privatbankier Heinrich August Wolde nach Plänen des Hamburger Architekten Martin Haller, während Diedrich Tölken den Bau ausführte.
Der lombardische Renaissancestil zeigt sich besonders am großen Säulenportal. Im Erdgeschoss bewahrt eine Halle eine Stuckdecke und teilweise erhaltene Holzvertäfelungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte das Haus bis 1997 der Berufsgenossenschaft Norddeutsches Holz, bevor Stefan Thews es erwarb und renovierte. Seit 1998 dienen die Räume als Büros und Fitnessstudio, zugleich steht die Villa unter Denkmalschutz.
Besonders eindrucksvoll bleibt das frühere Grundstück: Es reichte einst vom Osterdeich bis zur Straße Vor dem Steintor und umfasste einen weitläufigen Garten.
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