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Villa Bischoff

Villa Bischoff steht im Bremer Stadtteil Vegesack und zeigt Historismus mit Elementen der Neorenaissance. Die Backsteinfassade trägt ein Mansarddach, kräftige Gesimse und einen Erker über dem Eingang. Gartenseitig erhebt sich ein achteckiger Turm mit Laterne in einer glockenförmigen Kuppel. Eine verglaste Veranda ergänzt die repräsentative Ansicht.

Ludwig Klingenberg und Hugo Weber entwarfen das Haus, das 1886 und 1887 für den Reeder Johann Diedrich Bischoff entstand. Friedrich Bischoff erhielt es als Hochzeitsgeschenk. 1910 übernahm Elisabeth Lange das Gebäude, das bis 1994 bei der Familie Lange-Leo blieb. Der Historiker Per Leo griff seine Familiengeschichte später in seinem Roman Flut und Boden auf. 2020 wurde die Villa unter Denkmalschutzbedingungen renoviert und umgebaut, heute wird sie privat genutzt.

Im Erdgeschoss bewahrt der Argo-Raum Schnitzereien des Vegesacker Bildhauers Nikolaus Bunkenborg. Holzvertäfelungen prägen den großen Salon. Eine geschwungene Treppe verbindet die repräsentativen Innenräume mit dem Untergeschoss.

Stadt
Bremen
Aktualisiert

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