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St. Godehard

St. Godehard steht im Bremer Stadtteil Hemelingen und zeigt neoromanische Architektur aus Sandstein und Bronze. Friedrich Wellermann und Paul Frölich entwarfen die römisch-katholische Kirche zwischen 1899 und 1900. Kirche, Pfarrhaus und Umgebung stehen seit 2000 unter Denkmalschutz.

Ihre Geschichte begann 1863 mit der St.-Josephs-Pfarrei, deren Gottesdienste zunächst in einem Tabakschuppen stattfanden. Im Herbst desselben Jahres entstand an der Godehardstraße eine kleine Kapelle. Carl und Franz Otto gründeten 1873 eine Glockengießerei und prägten damit die katholische Gemeinde in Hemelingen. Nach schweren Schäden durch einen Luftangriff 1941 wurde die Kirche restauriert, sodass am 29. April 1945 wieder Gottesdienst gefeiert wurde.

Der Sandsteinaltar trägt neoromanische Formen, während Tabernakel und Ambo von Claus Kilian aus Bronze und Bergkristall gefertigt sind. Wolfgang Böttners Orgel von 1967 besitzt fünfzehn Register, zwei Manuale und ein Pedal. Besonders greifbar bleibt das dreistimmige Geläut, das die Otto-Gießerei 1952 neu goss.

Stadt
Bremen
Aktualisiert

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