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Speicher XI

Speicher XI liegt in Bremens Überseestadt und prägt das ehemalige Hafengebiet mit seiner ungewöhnlichen Länge. Das historische Lagerhaus entstand zwischen 1908 und 1912 als Baumwollspeicher.

Eduard Suling und der Architekt Nause begleiteten den Bau unter Aufsicht der Bremer Bauinspektion. Nach dem Zweiten Weltkrieg verband man ihn mit Speicher XIII zur heutigen Anlage. 403 Meter Länge machen ihn zum zweitlängsten Gebäude Bremens, während Treppenhäuser und Laderampen die Ziegelfassade mit Putz gliedern.

Eine Renovierung unter Professor Klaus Hübotter bewahrte den Bau zwischen 2001 und 2003. In den Segmenten 8 bis 16 arbeitet die Hochschule für Künste Bremen, außerdem zeigt das Hafenmuseum Bremen maritime Geschichte. Seit 1994 steht der Komplex als Industriedenkmal unter Schutz und gehört zur Route der Industriekultur im Nordwesten.

Stadt
Bremen
Aktualisiert

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