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Schütting

Der Schütting steht am Bremer Marktplatz und prägt mit seiner Handelsgeschichte einen zentralen Ort im historischen Herzen der Stadt.

Der Schütting diente Kaufleuten ursprünglich als Gildehaus der Stadt. Seit 1849 beherbergt das Gebäude den Sitz der Bremer Handelskammer, während seine Fassade spätgotische und Renaissanceformen verbindet.

Der westliche Giebel verbindet Spätgotik und Renaissance sichtbar. Der östliche Giebel entstand 1565, und ein maritimer Giebel ergänzte die Schauseite im späten sechzehnten Jahrhundert.

Ein großes Portal stammt aus dem späten neunzehnten Jahrhundert. Über der Tür fordert eine plattdeutsche Inschrift Kaufleute zu Risiken im Inland und Ausland auf.

Der Zweite Weltkrieg zerstörte das Gebäude 1944 durch einen Brand. Bis 1956 entstand der Schütting wieder, wobei die Außenansicht des späten neunzehnten Jahrhunderts zurückkehrte.

Seit 1973 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. Das kupfergedeckte Dach wurde 2009 instand gesetzt, und die Restaurierung erhielt eine Auszeichnung.

Im Schütting lag ab 1679 außerdem ein Kaffeehaus, das als erstes im deutschsprachigen Raum gilt. Der Club zu Bremen nutzt das Gebäude ebenfalls.

Der Schütting gehört damit zu Bremens markanten Zeugnissen für Handel, Stadtgeschichte und architektonischen Wandel.

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Bremen
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