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Pfarrhaus Wasserhorst

Das Pfarrhaus Wasserhorst steht im Bremer Blockland direkt gegenüber der Evangelischen Kirche Wasserhorst. Johann Lürssen entwarf den Bau als Zimmermeister aus Ritterhude.

Zwischen 1901 und 1902 entstand das eingeschossige Klinkerhaus für den Kirchenvorstand von Wasserhorst. Das Satteldach prägt seine klare Silhouette.

Die repräsentative Giebelfront zeigt einen zentralen Risalit aus Sandstein und Sandsteinbögen über den Erdgeschossfenstern. Zweigeschossige Flügelbauten ergänzen den Hauptbau.

Der vergrößerte Pfarrgarten reicht an die Wümme und enthält eine vielfältige Baumlandschaft. Die Baufirma Behrens aus Burgdamm führte den Bau aus.

Das ältere Pfarrhaus besaß ein Fachwerk, ein Reetdach und mehrere bauliche Veränderungen. Ein Brand zerstörte den Vorgängerbau und die Kirchenbücher.

Wasserhorst wurde früher auch „up’r horst“ genannt und erscheint in historischen Bezeichnungen als Horst und Horstzatere. Der Name Horst bezeichnet einen tektonischen Block.

Bremen stellte das Pfarrhaus 1995 unter Denkmalschutz und bewahrt damit seine architektonische Gestalt. Sandstein, Klinker und der Garten bestimmen diesen Ort.

Stadt
Bremen
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