Landhaus Krages
Das Landhaus Krages steht im Bremer Stadtteil Horn-Lehe und gehört zur architektonischen Geschichte der Stadt. Der Architekt Hans Haering entwarf diese Villa für Louis Krages.
Der Bau entstand 1924 und 1925 im konservativen Stil der 1920er Jahre mit einem Walmdach. Eine Terrasse liegt an der Rückseite des Obergeschosses. Louis Krages, ein Holzhändler, ließ das Haus als Ausdruck seines damaligen Lebensumfelds errichten. Heute dient die Villa als Wohnraum mit Wohnungen.
Nach 1955 ergänzten Wohngebäude das Grundstück und veränderten den baulichen Zusammenhang der Anlage. Bremen schützt das Haus seit 1997 als Baudenkmal. Die Marcusallee verbindet das Landhaus Krages mit weiteren geschützten Bauten in seiner Umgebung. Dazu zählen das Teehäuschen von Gut Kreyenhorst und die Villa Schütte.
An der Villa lassen sich Dachform, Terrasse und die sachliche Gestaltung ihrer Entstehungszeit gemeinsam betrachten. Landhaus Krages verbindet bis heute Wohnen mit Bremer Denkmalschutz. Seine konservative Formensprache gehört zum architektonischen Bild der 1920er Jahre und prägt den äußeren Eindruck. Der historische Standort liegt an der Bremer Marcusallee.
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