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Haus Riensberg

Haus Riensberg liegt im Bremer Stadtteil Schwachhausen und verbindet historische Architektur mit einem weitläufigen Park. Das Anwesen entstand vermutlich im zwölften Jahrhundert während der Besiedlung des Hollerlandes. Ursprünglich lag der befestigte Bauernhof an einer Feldgrenze zwischen Schwachhausen, Horn, Vahr und Hastedt. Ein Wassergraben umgab die Anlage, die 1213 erstmals urkundlich erwähnt und von den Stedingern zerstört wurde.

Das T-förmige Gebäude bewahrt einen älteren Nordflügel mit ehemaligem Stall und Heuboden. Der südliche Wohnflügel kam 1768 im klassizistischen Stil hinzu, während im frühen neunzehnten Jahrhundert ein englischer Landschaftsgarten entstand. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm das Anwesen das Focke-Museum auf, mit Ausstellungen zur Bremer Wohnkultur und europäischen Glaskunst. Ein Kindermuseum mit Spielzeugsammlung ergänzt die kulturgeschichtlichen Bereiche.

Im Park steht die Bronzeskulptur Großer Hephaistos II von Waldemar Otto. Am Garteneingang erinnert ein Relief aus der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts an frühere Gestaltung. Das 1953 versetzte Relief gehört ebenso zum Ortsbild wie das Franzosentor aus schmiedeeisernem Rokoko-Eisen. Der Zugang ist zudem rollstuhlgerecht.

Stadt
Bremen
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