Haus Mindestroemmen
Haus Mindestroemmen steht in Bremen-Burglesum, im Bereich Lesum, am hohen Ufer der Lesum. Die Villa entstand 1903. Friedrich Wellermann und Paul Frölich entwarfen den zweigeschossigen Bau für den Bremer Kaufmann Johann Daniel Albert Kulenkampff. Seit 1995 steht sie unter Denkmalschutz. Der viktorianische Shingle-Stil prägt die differenzierte Gestalt mit Walm- und Mansarddach, Loggia, zwei Gauben und Schindelverkleidung. Eine Veranda öffnet sich zur Gartenseite.
Das ursprünglich 8.700 Quadratmeter große Grundstück gehörte zur Landschaft der Kulenkampff-Familie mit mehreren Landhäusern um die Jahrhundertwende. Den Garten gestaltete Christian Roselius. Nach Umbauten von 1929, die Rudolph Leymann plante, eignete sich das Haus auch für das Wohnen im Winter. Elisabeth Noltenius lebte hier. Otto und Marianne Willich nutzten die Villa zunächst als Sommerresidenz und ließen später zusätzlichen Grund vom benachbarten Haus Schwalbenklippe erwerben. Eine Renovierung folgte 1978 und 1979. Der Name Mindestroemmen hat eine ungeklärte Herkunft, während die Wohnnutzung zur Geschichte des Hauses gehört.
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