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Antikolonialdenkmal

Das Antikolonialdenkmal steht im Nelson-Mandela-Park im Bremer Stadtteil Schwachhausen, nahe dem Hauptbahnhof. Vor dir erhebt sich ein zehn Meter hoher Elefant aus dunkelroten Oldenburger Ziegeln.

Fritz Behn und Otto Blendermann schufen den zwölfseitigen Sockel mit einer darunterliegenden Krypta. Der Bau entstand 1931 und wurde am 6. Juli 1932 als Reichskolonialehrendenkmal eingeweiht. Bremen verarbeitete darin seine koloniale Vergangenheit und die Bedeutung des Überseehandels für die Stadt. 1989 wandelte der Bremer Senat den Ort im Zeichen der Initiative Europäische Städte gegen Apartheid zum antikolonialen Denkmal um. Seit 2008 steht das Bauwerk wegen seiner historischen und künstlerischen Bedeutung unter Denkmalschutz.

Die Krypta wurde renoviert und dient heute kulturellen Veranstaltungen. In der Nähe erinnert ein weiteres Denkmal an die Opfer der Nama und Ovaherero im Kolonialkrieg in Namibia.

Stadt
Bremen
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