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Verbandshaus des Deutschen Verkehrsbundes

Das Verbandshaus des Deutschen Verkehrsbundes steht in Berlin-Mitte, ist als Taut-Haus bekannt und als Baudenkmal geschützt. Max Taut entwarf den sechsstöckigen Bau nach ersten Plänen seines Bruders Bruno. 1932 vollendete man die Stahlrahmenkonstruktion für den Hauptsitz der Gewerkschaft deutscher Verkehrsarbeiter. Die Fassade zeigt deutlich den Stil der Neuen Sachlichkeit. Waagerechte Fenster erscheinen paarweise zwischen tragenden Säulen, während Farbunterschiede tragende und nicht tragende Elemente sichtbar machen. Abgerundete Ecken prägen seine Ansicht von der Straße aus.

Drei leicht vorspringende Achsen markieren den Eingang, und im Inneren führt eine dreieckige Treppe aus schwarzem Stein nach oben. Im obersten Geschoss lag einst ein großer Sitzungssaal mit Reliefs von Rudolf Belling. Die Deutsche Arbeitsfront beschlagnahmte den Bau während der NS-Zeit. Nach Kriegsschäden restaurierte man ihn in den späten vierziger Jahren, nutzte ihn gewerkschaftlich weiter und renovierte ihn 1998 umfassend. 2002 führte ein strukturelles Problem zur Räumung. Bis 2010 wandelte man ihn in Wohn- und Geschäftsräume um und bewahrte Stahlrahmendecken sowie geräumige Korridore.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

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