St. Thomas von Aquin
St. Thomas von Aquin steht im Berliner Bezirk Mitte und gehört zum Komplex der Katholischen Akademie. Das Gebäude ist römisch-katholisch und barrierefrei zugänglich. Als rechteckiger Steinkubus hebt sich der Bau deutlich von den umliegenden Gebäuden ab. Granitsteine und Glasblöcke prägen die äußere Fassade. Unregelmäßig eingesetzte Glasblöcke bilden zwischen den Granitsteinen ein abstraktes Muster und lassen diffuses Tageslicht ins Innere. Die einzelnen Granitsteine messen jeweils sechzig Zentimeter in der Länge. Vier Säulen tragen im Innenraum einen großen Baldachin. Ein Oberlicht ergänzt die Beleuchtung unter dem Baldachin und lenkt den Blick in den zentralen Kirchenraum. Der zentrale Altar besteht aus vier gestapelten Granitblöcken. Daneben steht ein filigraner Ambo aus patiniertem Metall, während der goldglänzende Tabernakel die Rückwand mittig akzentuiert. Norbert Radermacher entwarf außerdem den zentralen goldglänzenden Tabernakel. Eine spätgotische Madonna ergänzt die moderne Architektur im Kirchenraum. Norbert Radermacher sowie Thomas Höger und Sarah Hare entwickelten den Bau gemeinsam. Die Kirche verbindet klare geometrische Formen mit liturgischen Elementen aus Stein, Metall, Glas und Gold. Die Fassade und das Oberlicht bestimmen dabei den Lichteinfall im Inneren.
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