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St. Adalbert-Kirche

Die St. Adalbert-Kirche liegt in der Spandauer Vorstadt im Berliner Bezirk Mitte und ist römisch-katholisch. Der österreichische Architekt Clemens Holzmeister schuf sie als expressionistische Klinkerziegelhalle, eingebettet in umliegende Wohngebäude. Bronzene Buchstaben über dem Hofeingang markieren den Zugang.

Die Gemeinde entstand 1927, feierte ihre Gottesdienste zunächst in einer nahegelegenen Turnhalle und erwarb das Gelände 1932. Am 18. September 1932 wurde der Grundstein gelegt. Nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg diente der Bau der Roten Armee als Stall. Zwischen 1946 und 1948 folgten Restaurierung und erneute Weihe.

Im Inneren gliedert eine erhöhte Altarapsis den Raum in Hauptchor und zwei Altarnischen. Schmale, halbkreisförmige Fenster reichen über drei Stockwerke, während fünf Chorfenster in etwa fünfzehn Metern Höhe Licht einlassen. Bronzetüren und Mosaike von Egbert Lammers zeigen die sieben Sakramente in Kreuzform. Die Steinmeyer-Orgel von 1942 besitzt 1.132 Pfeifen. Auffällig bleibt der fehlende Glockenturm neben Reliquien des heiligen Dominikus.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

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