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Sophiensæle

Die Sophiensæle sind ein Berliner Veranstaltungsort für unabhängige Performance, Theater und Tanz in einem denkmalgeschützten Gebäude. Das Gebäude war ursprünglich das Handwerkervereinshaus der Handwerker. Künstlerinnen und Künstler gründeten den Ort 1996, darunter Sasha Waltz und Jochen Sandig, und prägten damit die freie Kunstszene. Karl Liebknecht sprach hier 1918 zu deutschen Arbeitern. Von 1950 bis 1990 diente das Gebäude als Theaterwerkstatt für das Maxim Gorki Theater. Drei Haupträume bilden heute den Veranstaltungsort in Berlin.

Im Ballsaal, Hochzeitssaal und in der Kantine entstehen Theater, Tanz, Performances, Musik und Gespräche mit lokalen, nationalen und internationalen Künstlern. Der Veranstaltungsort ist für Menschen im Rollstuhl zugänglich. Die Sophiensæle laden Künstler aus verschiedenen Szenen ein, Arbeiten zu entwickeln, zu produzieren und dort öffentlich zu präsentieren. Das Team unterstützt Künstler bei Förderanträgen und Koproduktionen. Eine Renovierung im Jahr 2011 erhielt Unterstützung und bewahrte wichtige Merkmale des historischen Gebäudes. Das Haus öffnete im Dezember desselben Jahres wieder.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

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