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Schleusenbrücke

Die Schleusenbrücke liegt im Berliner Bezirk Mitte und verbindet die Werderstraße mit dem Schloßplatz. Sie überspannt den Spreekanal mit einer Stahlträgerkonstruktion. Fritz Kritzler und Max Tischer entwarfen sie, bevor sie zwischen 1914 und 1916 entstand. Eine Brücke an dieser Stelle ist bereits 1443 erwähnt. Die Ausführung verbindet frühe Ingenieurkunst mit der Architektur des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.

Die heutige Konstruktion ersetzte ältere Brücken und wurde in den dreißiger Jahren wegen der Kanalerweiterung verbreitert. Die Kriegsschäden führten 1951 zu einer Restaurierung des Bauwerks. Weitere Arbeiten folgten in den frühen siebziger Jahren und 1999 zur Erhaltung der historischen Substanz. An den Seiten gliedern sich die Brüstungen in dreizehn Felder mit Wellenmotiven. Acht runde Medaillons zeigen verschiedene Berliner Stadtansichten.

Kleine Tafeln tragen vergoldete Jahreszahlen zu den dargestellten Ansichten. Äußere und mittlere Felder enthalten acht dieser runden Bildmedaillons. Die wasserzugewandten Medaillonseiten tragen große stilisierte Blumen. Dazwischen verlaufen horizontale Bänder sowie Palmetten und Akanthusblätter.

Stadt
Berlin
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