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Palais Schwerin

Das Palais Schwerin steht im Berliner Bezirk Mitte direkt gegenüber dem Nikolaiviertel. Der dreigeschossige, verputzte Barockbau besitzt einen Mittelrisalit mit zwei Balkonen. Eine große Treppe aus der Bauzeit führt im Inneren durch die historische Architektur.

Nach dem Stadtbrand von 1690 entstand der Bau vermutlich am Ende des siebzehnten Jahrhunderts. Otto von Schwerin kaufte ihn 1698 und ließ ihn von Jean de Bodt umgestalten. Über dem Haupteingang zeigt eine Kartusche den Schwarzen Adlerorden aus dem Jahr 1701. Später nutzten Erben, ein russischer kaiserlicher Minister und staatliche Behörden die Räume.

1937 blieb die Fassade erhalten, während zwei Seitengebäude den Komplex erweiterten. Mit der Alten Münze gehörte der Bau zur Staatlichen Kunstkommission der DDR und später zum Kulturministerium. Besonders auffällig bleiben die zwei Balkone, die den ursprünglich asymmetrischen Eingang geschickt verbergen.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

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