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Neustädtischer Kirchplatz

Der Neustädtische Kirchplatz liegt im Berliner Bezirk Mitte und verbindet Stadtgeschichte mit einer begrünten öffentlichen Platzgestaltung. Sein Name erinnert an die Dorotheenstädtische Kirche.

Die dreischiffige Hallenkirche entstand im späten siebzehnten Jahrhundert und gehörte zum Rundbogenstil der Stüler-Schule. Ihr hoher, schlanker Turm prägte den Sakralbau.

Im Inneren befanden sich Berliner Denkmäler, darunter das von Gottfried Schadow geschaffene Grabmal für Alexander von der Mark. Der Zweite Weltkrieg beschädigte die Kirche schwer.

Nach dem Abriss im Jahr neunzehnhundertfünfundsechzig blieb das Gelände jahrzehntelang als natürlicher Freiraum bestehen. Später diente es zeitweise als wilder Parkplatz.

Nach der Neugestaltung des Umfelds entstand ein grüner Stadtplatz mit Bäumen, Pflanzen, Lavendelheide und Kirschlorbeer. Im Jahr zweitausendelf erhielt er offiziell seinen Namen.

Ein Landschaftswettbewerb im Jahr zweitausendsieben prägte den Entwurf, der historische Bezüge mit einer zeitgemäßen Nutzung verbindet. Der Platz bewahrt damit die Erinnerung an seinen früheren Sakralbau.

Stadt
Berlin
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