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Museum für Kommunikation

Das Museum für Kommunikation liegt in Berlin und zeigt dir die Entwicklung der Kommunikation von der Post bis zum Smartphone. Du betrittst das historische Gebäude des ehemaligen Reichspostmuseums, das Carl Schwatlo zwischen 1871 und 1874 errichtete. An der Fassade tragen Riesen eine Weltkugel und verweisen auf die weltweite Reichweite menschlicher Verbindungen.

Das ursprüngliche Reichspostmuseum gründete Heinrich von Stephan 1872 als frühes Museum für Technikgeschichte. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude schwere Schäden, bevor es im späten 20. Jahrhundert sorgfältig restauriert wurde. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 2000 bewahrt das Haus seine ursprüngliche Struktur. Die Dauerausstellung „Von Steingeräten zu Smartphones“ verfolgt den Wandel der Kommunikationsmittel über viele Epochen. Wechselnde Sonderausstellungen, Veranstaltungen und Workshops widmen sich außerdem Medienkompetenz und Datenschutz.

Drei Bereiche führen durch Verkehrs- und Transportgeschichte, Postwesen sowie schriftliche Kommunikation. Du siehst Kutschen, Postzüge, Uniformen, Briefkästen und Exponate zu Telegrafie und Telefonie. Eine Bibliothek mit rund 95.000 Bänden konzentriert sich auf Postgeschichte und Philatelie. Der Zugang ist rollstuhlgerecht, während die Riesen an der Fassade die Weltkugel über dem Eingang umschließen.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

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