Max-Liebermann-Haus
Das Max-Liebermann-Haus steht am Pariser Platz in Berlin-Mitte, unmittelbar neben dem Brandenburger Tor. Hier verbrachte der Maler Max Liebermann 78 Jahre als Bewohner und arbeitete zugleich in dem Gebäude. Hohe rechteckige Fenster und ein kleiner Balkon prägen die Sandsteinfassade.
August Stüler errichtete den ursprünglichen klassizistischen Bau 1844 mit drei Stockwerken, flachem Zinkdach und Balustradenstatuen. Die Familie Liebermann erwarb ihn 1857 am Pariser Platz. Nach Bombardierung und Abriss im Zweiten Weltkrieg entstand der Bau Ende der neunziger Jahre neu. Josef Paul Kleihues bewahrte bei der Rekonstruktion die ursprünglichen Dimensionen.
Sein flaches Walmdach und die Sandsteinfassade verbinden moderne Gestaltung mit klassizistischen Bezügen. Innen treffen Marmor, Ahornpaneele und klassische Kassettendecken aufeinander. Die Stiftung Brandenburger Tor nutzt die Räume für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen. Der Zugang ist rollstuhlgerecht.
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