Köllnischer Park
Köllnischer Park liegt im Berliner Bezirk Mitte nahe der Spree und entstand auf dem Gelände früherer Befestigungsanlagen. Sein Name verweist auf Cölln, einen historischen Teil Berlins. Die Stadt gestaltete das sumpfige Gelände im späten neunzehnten Jahrhundert zu einer öffentlichen Parkanlage um. Der Park verbindet Geschichte, Bäume und Kunst. Das Märkische Museum zeigt Architektur aus der Mark Brandenburg und aus Norddeutschland in einem von Ludwig Hoffmann entworfenen Gebäudekomplex. Ludwig Hoffmann entwarf auch den Bärenzwinger im Park. Der ehemalige Bärenzwinger beherbergt keine Bären mehr, erinnert aber an Berlins frühere Stadtbären. Das Lapidarium präsentiert Skulpturen und Reliefs aus verschiedenen Epochen unter freiem Himmel. Zu den genannten Werken gehören eine Sandsteinskulptur des Herkules und eine Bronzestatue des Künstlers Heinrich Zille. Die Landesversicherungsanstalt und das AOK-Gebäude gehören zu den historischen Bauten im Park. Die Volksbadeanstalt ergänzt dieses architektonische Ensemble. Das Gelände diente früher auch als Garten, Zuckerfabrik, Tabaklager, Krankenhaus und Irrenanstalt. Später entwickelte eine Freimaurerloge es zu einem Garten. Der eingetragene Berliner Denkmalstatus verbindet diese wechselvolle Geschichte mit dem heutigen öffentlichen Park.
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