Kalkscheune
Die Kalkscheune steht im Berliner Bezirk Mitte und verbindet industrielle Architektur mit kultureller Nutzung. Freiliegende Ziegelwände, hohe Decken und Holzbalken prägen das Innere.
Johann Caspar Hummel gründete hier 1804 die erste Maschinenfabrik an diesem Standort. Eine Berliner Feuerversicherung erwähnte das Gebäude erstmals 1831. Später wurde die Fabrikhalle zur ersten preußischen Fahrradfabrik und von Königin Augusta eingeweiht. Ein Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg zerstörte das Obergeschoss, das anschließend entfernt wurde. Nach der entschädigungslosen Enteignung von 1953 montierte man dort Feuerlöscher. Seit 1995 dient die Anlage Geschäftskunden, Konferenzen, Feiern und kulturellen Veranstaltungen.
Die denkmalgerechte Renovierung begann 1996 und endete 2006 unter Rainer Seiferth. So treffen historische Bauteile auf Ausstellungen, Aufführungen und moderne Veranstaltungsräume.
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