Invaliden-Friedhof
Der Invaliden-Friedhof liegt in Berlin und gehört zu den ältesten Friedhöfen der Stadt. Seine Geschichte beginnt 1748 als Ruhestätte für im Österreichischen Erbfolgekrieg verwundete Veteranen. Nahebei stand das Invalidenhaus, das Friedrich der Große anordnen ließ.
Später fanden hier angesehene preußische Militärangehörige ihre letzte Ruhestätte, und 1824 erklärte ein königlicher Erlass den Ort zur offiziellen Begräbnisstätte. Gerhard von Scharnhorsts Grab fällt besonders ins Auge. Schinkel entwarf es, während Rauchs schlafender Löwe aus erbeuteten Kanonen gegossen wurde. Als Denkmal der Befreiungskriege von 1813 bis 1815 bewahrt der Friedhof militärische Erinnerung.
Bis 1872 hatten hier etwa 18.000 Beerdigungen stattgefunden, darunter auch Soldaten der Revolutionen von 1848. Die Nähe zur Berliner Mauer veränderte den Ort erneut. In den 1960er Jahren wurde ein Drittel für Wachtürme und andere Anlagen zerstört, bevor nach 1990 Restaurierungen begannen. Heute erinnert ein Denkmal an Berliner, die beim Versuch starben, die Mauer zu überqueren.
- Stadt
- Berlin
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Berlin. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.




