Haupttelegrafenamt Berlin
Das denkmalgeschützte Haupttelegrafenamt Berlin steht im Berliner Bezirk Mitte und gehört zur Architekturgeschichte der Stadt. Wilhelm Walter entwarf den Bau im Berliner Neobarockstil. Sein unregelmäßiger Grundriss folgt dem vorhandenen Straßennetz und ordnet vier Flügel um zwei Innenhöfe. Ursprünglich trugen diese beiden Innenhöfe Glasdächer. Kolossale Pilaster und mehrere Viertelsäulen gliedern die Fassaden.
Von 1916 bis 1992 diente der Bau als zentrales Berliner Telegrafenamt. Die technische Ausstattung galt für ihre Zeit als fortschrittlich. Sie spielte außerdem eine Rolle bei der Entwicklung deutscher Funkkommunikation. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau beschädigt, blieb aber weitgehend erhalten. Nach dem Krieg lief der Betrieb bis in die frühen neunziger Jahre weiter. 2001 erwarb ein Investor das Gebäude und ließ es umfassend renovieren. Bis 2022 eröffnete im Komplex ein Hotel, während das Umfeld als Forum an der Museumsinsel neu entwickelt wurde.
Die Hauptfassade an der Oranienburger Straße besitzt vierzehn Achsen und einen Eingang mit Bronzetür. Im Inneren erinnern erhaltene Elemente an Telegrafengeräte, Rohrpost und frühere Postdienste. Die Renovierung band diese Spuren in Hotel- und Gewerberäume ein.
- Stadt
- Berlin
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Berlin. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.


