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Friedrichswerdersche Kirche

Die Friedrichswerdersche Kirche steht in Berlin und verbindet neugotische Architektur mit Skulpturen der Alten Nationalgalerie. Karl Friedrich Schinkel entwarf die Giebelfassade mit feinen architektonischen Details. Im Inneren treffen gewölbte Decken und große Fenster auf Skulpturen des neunzehnten Jahrhunderts, die dort ausgestellt sind. Natürliches Licht fällt durch die großen Fenster auf die Werke. Die neugotische Gestaltung orientiert sich an mittelalterlicher Gotik und passt deren Formen an die Bauaufgaben des frühen neunzehnten Jahrhunderts an.

Der Bau entstand zwischen 1824 und 1830. Schinkel verband mittelalterliche Formen mit den Anforderungen seiner Zeit. Als Teil der Staatlichen Museen zu Berlin dient er als Ausstellungsraum für die Alte Nationalgalerie. Die Sammlung umfasst Skulpturen aus dem neunzehnten Jahrhundert. Mehrere Restaurierungen bewahrten die historische und architektonische Substanz. Die jüngste Restaurierung wurde 2020 abgeschlossen und sicherte den Erhalt der historischen Bausubstanz.

Besonders auffällig ist die Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow, eine Doppelstatue der preußischen Prinzessinnen Luise und Friederike. Ihre Entstehung fällt in das Jahr 1795.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

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