Ehemalige Geschäftszentrale der Dresdner Bank
Die Ehemalige Geschäftszentrale der Dresdner Bank liegt im Berliner Bezirk Mitte und nimmt einen großen Teil des Blocks zwischen Behrenstraße und Markgrafenstraße ein. Ihre Hauptfassade an der Behrenstraße begrenzt den Bebelplatz im Süden.
Ludwig Heim entwarf das Gebäude, das zwischen 1887 und 1889 im Stil der italienischen Renaissance entstand. Die Dresdner Bank nutzte es bis 1945 als Hauptsitz. Ein Mittelrisalit, korinthische Pilaster und Halbsäulen gliedern die repräsentative Fassade im Stil der italienischen Renaissance. Bayerischer Granit und sächsischer Sandstein bestimmen das Äußere.
Im Inneren lag eine zentrale Schalterhalle mit Oberlichtern, die von Funktionsräumen für den Bankbetrieb umgeben war. Der zentrale Grundriss ordnet die Innenhöfe um die Schalterhalle. Erweiterungen begleiteten das Wachstum der Bank, besonders nach ihrem Aufstieg zur zweitgrößten deutschen Universalbank bis 1913. Ludwig Hoffmann leitete die umstrittene Erweiterung der zwanziger Jahre.
Richard Paulick kehrte diese Veränderungen 1952 bei den Nachkriegsreparaturen weitgehend um, bevor der Komplex neue Nutzungen erhielt. Bis 1990 nutzten SED-Bezirksleitung und Staatsbank der DDR die Räume. Zwischen 2003 und 2006 wandelte eine Umgestaltung den historischen Komplex in ein Büro- und Hotelensemble um. Ein Fries von Nikolaus Geiger schmückt die Außenfassade.
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