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Deutsches Spionagemuseum

Das Deutsche Spionagemuseum liegt am Potsdamer Platz in Berlin und widmet sich der Geschichte der Spionage. 2015 öffnete es als privates Haus mit mehr als 1.000 Exponaten. Seine Lage verweist auf die frühere Teilung Berlins, die der Potsdamer Platz im Kalten Krieg symbolisierte.

Die Ausstellungen führen von antiker Spionage über die Weltkriege bis zur Geheimdienstarbeit des Kalten Krieges. Du siehst Spionageausrüstung, Kryptologie, Tauben und einen Bereich zur Filmfigur 007. An interaktiven Stationen entschlüsselst du Nachrichten mit der Enigma-Maschine und durchquerst ein Laserlabyrinth. Mehr als 200 Bildschirme und Projektionen verbinden historische Inhalte mit einer multimedialen Präsentation. Diese Technik macht die Entwicklung der Spionage bis ins digitale Zeitalter anschaulich. Garamantis entwickelte dafür Multitouch-Scanner-Tische und interaktive Vitrinen.

Frank Wittmer gestaltete die Architektur nach dem Vorbild der Glienicker Brücke, die im Kalten Krieg als Brücke der Spione bekannt war. Das Gebäude diente zuvor einem Logistikunternehmen und wurde für die Sammlung umfassend umgebaut. Franz-Michael Günther gründete den Ort als ehemaliger Journalist. Der Zugang ist rollstuhlgerecht.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

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