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Berliner Dom

Der Berliner Dom steht als monumentale protestantische Kirche auf der Museumsinsel in Berlin. Seine Renaissance- und Barock-Revival-Formen prägen den Bau als bedeutenden Architekturort. Der Bau verbindet Gottesdienst und dynastische Grabstätte des Hauses Hohenzollern. Als größte protestantische Kirche Deutschlands besitzt er eine besondere Stellung.

Julius Raschdorff entwarf den heutigen Bau, der zwischen 1894 und 1905 errichtet wurde. Kaiser Wilhelm II. gab ihn als protestantisches Gegenstück zur Petersbasilika in Vatikanstadt in Auftrag. Eine frühere barocke Kirche musste diesem Bau weichen, dessen Ursprung bis zur Schlosskapelle des fünfzehnten Jahrhunderts zurückreicht. Schwere Schäden im Zweiten Weltkrieg prägten seine Geschichte, bevor die Restaurierung 2002 abgeschlossen wurde. Der Wiederaufbau der siebziger Jahre vereinfachte das Innere und entfernte aufwendigere Gestaltungselemente.

Staatszeremonien und Konzerte geben dem Kirchenbau neben seiner religiösen Funktion eine kulturelle Rolle. Seine Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer verbindet historische Architektur mit praktischer Offenheit.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

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