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Akademie der Künste

Die Akademie der Künste steht in Berlin und ist eine staatliche deutsche Institution für die Förderung der Künste. Der Zugang ist für Menschen mit Rollstuhl geeignet. Gegründet wurde sie 1696 von Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg und zählt zu Europas ältesten Kunstakademien. Hier treffen sich Künstler, teilen Ideen und verbinden Ausstellungen mit Veranstaltungen.

Ursprünglich diente sie der preußischen Regierung als Kunstbeirat und gelehrte Gesellschaft. Unter den Linden befand sich zunächst ihr Sitz. Später wechselte ihr Sitz an den Pariser Platz. 1799 kam die Bauakademie als eine ihrer frühen Schulen für architektonische Ausbildung hinzu. Während der NS-Zeit beschlagnahmte man das Gebäude für die Germania-Pläne. Im Jahr 1945 endete der Betrieb der Einrichtung. Nach dem Krieg entstanden in Ost- und West-Berlin zwei getrennte Organisationen, die 1993 zusammengeführt wurden.

Heute bewahrt die Institution ein bedeutendes interdisziplinäres Archiv zur Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts. Zum Bestand gehört die Otto-Dix-Stiftung mit Werken und persönlichen Gegenständen. Außerdem vergibt die Akademie den Berliner Kunstpreis und den Käthe-Kollwitz-Preis.

Stadt
Berlin
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