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Admiralspalast

Der Admiralspalast steht im Berliner Bezirk Mitte und verbindet Theatergeschichte mit einem erhaltenen Veranstaltungsort des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Seine Türen öffneten sich neunzehnhundertzehn als Teil eines Freizeitkomplexes. Dazu gehörten eine Eislaufbahn, öffentliche Bäder, Bowlingbahnen, ein Café und ein Tag-und-Nacht-Kino. Nach dem Ersten Weltkrieg verwandelte sich der Komplex in ein Revuetheater und später in einen bekannten Operettenspielort.

Die Revue Drunter und drüber von Walter Kollo markierte diesen Wandel. Die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs beschädigten das Gebäude nur gering. Bis neunzehnhundertfünfundfünfzig nutzte die Berliner Staatsoper die Bühne als vorübergehendes Haus. Hier fand außerdem die Vereinigung von Sozialdemokratischer Partei und Kommunistischer Partei in der sowjetischen Besatzungszone statt.

Das Gebäude gehört zur Architektur des frühen zwanzigsten Jahrhunderts und bietet eintausendsiebenhundertsechsundfünfzig Plätze. Zweitausendzwei erhielt es den Schutz als Kulturdenkmal. Umfangreiche Renovierungen bis zweitausendsechs stellten den Veranstaltungsbetrieb wieder her. So treffen Konzerte, Theater und die politischen Spuren Berlins unter einem Dach aufeinander.

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Berlin
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