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Plaça de George Orwell

Die Plaça de George Orwell liegt im Gotischen Viertel Barcelonas zwischen Escudellers, N'Arai und Arenes. Der dreieckige Platz öffnet eine dicht bebaute Umgebung und bietet Granitflächen, wenige Bäume sowie Bars und Restaurants. In der Mitte ragt eine surrealistische Skulptur von Leandre Cristòfol aus weißem Stahlbeton, Stahlrohren und Holz auf.

Die Stadt schuf den Freiraum Ende der 1980er Jahre durch den Abriss eines Wohnblocks in Ciutat Vella. 1996 erhielt er seinen heutigen Namen, der an George Orwells Aufenthalt in Barcelona während des Spanischen Bürgerkriegs erinnert. Die monumentale Nachbildung entstand 1991 und verweist mit ihrer auffälligen Form auf Frauen und Sexualität. Zuvor nannten Einheimische den Ort wegen der Skulptur und des Straßenlebens häufig „plaça del Tripi“.

Nachtleben, Lärm, Unordnung und Drogenkonsum prägten den Platz über Jahre und führten zu Beschwerden aus der Nachbarschaft. 2001 überwachten hier erstmals städtische Kameras einen öffentlichen Platz Barcelonas. Eine Renovierung entfernte später die Stufen und die öffentliche Toilette, verbesserte Licht und Bepflanzung und ergänzte einen Kinderspielbereich. Besonders bleibt die etwa acht Meter hohe Skulptur, deren rund achtzig Zentimeter großes Original im Nationalen Kunstmuseum Kataloniens aufbewahrt wird.

Stadt
Barcelona
Aktualisiert

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