พิพิธภัณฑ์บ้านกุฎีจีน
Das Baan Kudichin Museum in Bangkok bewahrt die Geschichte einer portugiesisch-thailändischen Gemeinschaft in Thonburi.
Ihre Geschichte reicht bis in die Zeit vor 250 Jahren zurück.
Das Museum befindet sich in einem früheren katholischen Familienhaus, das die Nachkommen des ursprünglichen Besitzers umgestalteten.
Vier Bereiche verbinden Café, Souvenirladen und Garten mit Ausstellungen auf zwei Etagen und einer Dachgalerie.
Die zweite Etage zeigt die Ankunft der Portugiesen nach Ayutthaya und während der Thonburi-Zeit.
Die dritte Etage bewahrt Gegenstände aus dem Familienhaus.
Eine Dachgalerie eröffnet den Blick auf die Kudichin-Gemeinschaft.
Ein weißer Hahn auf rotem Grund verweist auf die portugiesische Legende vom Hahn von Barcelos.
Die Legende steht für Ehrlichkeit und Integrität.
Das Museum zeigt Portugals Einfluss auf Handel, militärische Unterstützung und Religionsfreiheit im alten Siam.
Ein Handelsvertrag von 1516 markiert diese frühe Präsenz in Siam.
Portugiesen brachten Gewürze, Reis und weitere Waren und führten europäische Militärtaktiken ein.
König Taksin überließ der Kudichin-Gemeinschaft Land für die Santa-Cruz-Kirche in Thonburi.
Das Viertel erhielt dadurch den Namen Kudichin.
Die portugiesischen Bewohner hießen dort Farang Kudichin.
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