St. Maximilian
St. Maximilian ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Augsburg mit Wurzeln im frühen zwölften Jahrhundert. Eine Kapelle am Weinmarkt stand am ursprünglichen Ort. Die heutige Kirche entstand ab 1611 als Franziskanerkirche auf einem von der Fuggerfamilie gestifteten Grundstück. Bischof Heinrich von Knöringen weihte sie 1613. Das erhaltene Hochaltarbild Allerheiligen stammt von Johann Rottenhammer, während Kirche und Kloster 1674 barock umgestaltet wurden. Die Säkularisation veränderte die Nutzung von Kirche und Kloster. Nach den Luftangriffen auf Augsburg 1944 blieben nur die westliche Giebelwand und ein Teil des Klostergebäudes erhalten. Der vereinfachte Wiederaufbau der Kirche begann bereits im Jahr 1946. Dominikus Böhm leitete den Wiederaufbau, dessen Material überwiegend aus den Trümmern der zerstörten Kirche stammte. Die erneute Weihe der Kirche erfolgte im Jahr 1951. Die Westgiebel-Fassade zeigt drei Fensterachsen, einen achteckigen Giebelturm und einen kleinen Rundbau neben dem Eingang. Das Langhaus besitzt ein markantes Tonnengewölbe. Eine Chororgel von Max Offner aus 1986 gehört ebenfalls zur Ausstattung. Die Kirche gehört zur Pfarreiengemeinschaft mit St. Georg und St. Simpert und ist als Baudenkmal eingetragen.
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