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Cathédrale Notre-Dame-de-la-Platea

Die Cathédrale Notre-Dame-de-la-Platea ist die größte Kirche Antibes und steht seit 1945 als historisches Denkmal unter Schutz.

Sie liegt im Herzen der historischen Altstadt von Antibes. Ihre Geschichte reicht vermutlich bis ins fünfte Jahrhundert zurück und verbindet frühchristliche Anfänge mit wiederholten Zerstörungen. Der sichtbare Chor stammt aus dem zwölften Jahrhundert. Die Fassade zeigt einen italienisch-klassischen Stil aus dem Wiederaufbau nach der Belagerung von Antibes. Drei breite Schiffe prägen den Innenraum. Besonders hervor ragt das Rosenkranz-Altarbild, das Louis Brea 1515 für eine Querschiffkapelle malte. Es zeigt Maria mit den fünfzehn Geheimnissen des Rosenkranzes. Ein Kruzifix aus dem fünfzehnten Jahrhundert steht im Chor. Die geschnitzten Walnussholztüren zeigen Rochus und Sebastian, die Schutzheiligen von Antibes. Jacques Dolle fertigte diese Türen um 1710 an. Der etwa dreißig Meter hohe Tour Grimaldi ergänzt das Ensemble neben der Kathedrale. Die zahlreichen Wiederaufbauten verbinden romanische Formen mit klassizistisch-italienischen Elementen. In der Umgebung liegen außerdem das Château Grimaldi mit dem Picasso-Museum und das Archäologische Museum. Die Kathedrale gehört zur Architekturgeschichte der Altstadt Antibes.

Stadt
Antibes
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