Rijksacademie
Die Rijksacademie in Amsterdam ist ein Gebäude der Architektur und entstand als Haus für die Ausbildung bildender Künstler. Der Stadtarchitekt Bastiaan de Greef entwarf den Bau im eklektischen Stil. Das Gebäude entstand 1874 und 1875 für die Rijksakademie van beeldende kunsten, gegründet 1870 als Nachfolgerin der Königlichen Akademie der Bildenden Künste. Seine ursprüngliche Fassade folgte einer symmetrischen Ordnung.
Ein kaum sichtbarer Wintergarten ergänzt den Bau, der weiter von der Straße zurückliegt als seine Nachbarn. Zwei Bronzereliefs flankieren den Eingang auf beiden Seiten. Frits van Hall schuf sie 1927, und ihre Figuren stellen den Künstler und die Muse dar. 1926 erneuerte man das Treppenhaus, während ein Glasbild von Jaap Weyand später entfernt wurde. Zwischen 1954 und 1958 kam ein Ausstellungsraum nach einem Entwurf von Gerrit Rietveld hinzu.
Die Rijksacademie blieb bis 1992 in diesem Gebäude. Danach übernahm De Ateliers die Räume für ein weiterführendes Künstlerprogramm nach dem Grundstudium. Erfahrene Künstler begleiten dort die weitere Arbeit als Tutoren. Die Rijksakademie zog an die Sarphatistraat, während De Ateliers die Verbindung des Hauses zur künstlerischen Ausbildung fortführte.
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