NACO-huisje
Das NACO-huisje steht in Amsterdam an einem Ponton für die Fährverbindung zur Meeuwenlaan. Der dreigeschossige Holzbau entstand um 1919 nach Plänen des Architekten Guillaume la Croix. Über dem Wasser musste das Gebäude besonders leicht konstruiert werden.
Die Fassade verbindet Elemente der Amsterdamer Schule mit Einflüssen aus Minangkabau und Sulawesi. Ihre Neigung erinnert an Wasserbüffelhörner und wird durch einen vorspringenden Fahnenmast betont. Holzschnitzereien, diagonale Zackenmuster, orange Dachziegel und unregelmäßig angeordnete Fenster prägen den Anblick. Ursprünglich diente der Bau als Büro und Fahrkartenschalter für Schiffsverbindungen über die Zuiderzee. Ab den 1960er-Jahren nutzte ihn die Schifffahrtsabteilung der Nederlandsche Auto Car Onderneming, deren Kürzel den Namen prägte.
Nach dem Umzug von 2004 blieb das Baudenkmal bis 2021 in Zaandam eingelagert. Eine Restaurierung stellte die ursprünglichen Holzdetails wieder her. Heute erreichst du von hier aus Museumsboote zu Hermitage, Artis und Hortus. Den stärksten Eindruck hinterlassen die hölzernen Büffelhörner an der Vorderseite.
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