Huize Frankendael
Huize Frankendael ist ein geschütztes Landgut und Rijksmonument in Amsterdam, dessen Architektur bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Seine rote Backsteinfassade steht vor vier Statuen aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der Bau entstand vermutlich um 1659 und erhielt nach Erweiterungen ungefähr 1733 seine heutige Gestalt. Innenräume im Louis-XIV-Stil prägen die historische Ausstattung. Hinter der Villa liegt ein englischer Garten, während ein Marmorspringbrunnen den Vorplatz markiert.
Izaak Balde übernahm das Anwesen 1695 und benannte es nach Frankenthal bei Worms, wo sein Großvater Zuflucht gefunden hatte. Das Tor entwarf 1783 Jacob Otten Husly. Später diente das Haus als Wohnsitz und Büro, während die Gärten Sommeraufführungen und Veranstaltungen aufnahmen. Von 1927 bis 1956 fand dort im Sommer Freilichttheater statt. Das Kutschenhaus beherbergt Restaurant Merkelbach, und die Räume eignen sich für Ausstellungen, Trauungen, Workshops und private Feiern. Zum Anwesen gehört der angrenzende Park Frankendael mit seinen Grünflächen. 2008 entdeckten Archäologen mögliche Fundamente der alten Orangerie im hinteren Garten.
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