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Chiesa di San Massimo

Die Chiesa di San Massimo steht in Italien als neoklassizistischer Sakralbau mit ruhiger, streng geordneter Fassade. Carlo Sada entwarf den Bau, dessen einschiffiger Innenraum in ein Querhaus mit lateinischem Kreuz übergeht. Über dir erhebt sich eine schlanke Kuppel, die etwa 45 Meter erreicht und innen mit Fresken aus dem 19. Jahrhundert bemalt ist.

Der Bau begann Mitte der 1840er Jahre und wurde am 14. Juni 1853 eingeweiht. Paolo Emilio Morgari gestaltete die Kuppel, während Francesco Gonin die Zwickel und die Apsis ausmalte. Dort predigt der heilige Massimo vor dem Volk und ruft zur Verteidigung gegen Attila auf. An der Fassade stehen Propheten und Evangelisten, ergänzt durch Salvatore Revellis Relief der Grablegung.

Bomben beschädigten am 8. Dezember 1942 und in der Nacht zum 13. Juli 1943 Treppen, Vorplatz und Mittelschiff. Im Herbst und Winter 1943 bis 1944 fanden unter Don Pompeo Borghezio geheime Widerstandstreffen statt. Zugleich half die Pfarrei verfolgten Menschen und machte den Kirchenraum zu einem Ort des Schutzes. Schau zum Schluss in die Apsis: Das gemalte Predigtbild verbindet religiöse Mahnung mit der Erinnerung an geleistete Hilfe.

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Turin
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