Maria-Hilf-Kapelle
Die Maria-Hilf-Kapelle steht als kleine neugotische Kapelle in ruhiger Umgebung unter Bäumen. Joseph Schalkenbach stiftete ihren Bau 1868. Die Pläne entwarf der Luxemburger Architekt Karl Arendt, während A. Bayer und der Steinmetz Werding die Kapelle ausführten. Helles Sandstein prägt das Portal. Seine gestufte Rahmung bildet den markanten Eingang der Kapelle. Über dem Portal steht eine Marienstatue mit dem Kind und einem Zepter. Im Inneren überspannt ein Rippengewölbe den schlichten Andachtsraum. Eine Marienmalerei von Heinrich Diekmann aus dem Jahr 1949 schmückt die Wand. Unter dem Altar ruhen die Gebeine des seligen Peter Friedhofen, des Gründers der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf. Vor der Kapelle führt ein Kreuzweg mit sieben Sandsteinstelen den Weg entlang. Jede Stele trägt ein Terrakottarelief zu einem der sieben Schmerzen Mariens. Die restaurierten Stationen verbinden religiöse Darstellung mit sichtbaren Spuren ihrer Bewahrung. So vereint die Maria-Hilf-Kapelle Baugeschichte, Marienverehrung und das Gedenken an Peter Friedhofen. Pilger und Nachbarn finden hier einen Ort für Andacht, Erinnerung und stillen Trost.
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