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Hauptpostamt

Das Hauptpostamt in Potsdam steht im Stadtzentrum und verbindet neobarocke Architektur mit der Geschichte des Postwesens. Der Bau trug ursprünglich den Namen Neue Post. Das Technische Bauamt der Kaiserlichen Post entwarf das Gebäude unter Leitung des Postbaurats Ernst Hake. Die Bauarbeiten an dem Gebäude begannen im Jahr 1893. Nach der Fertigstellung im Jahr 1900 diente der Komplex als Hauptpostamt und Verwaltungsstelle der Oberpostdirektion. Kaiser Wilhelm II. von Preußen weihte das Haus am 10. März 1900 ein.

Der sumpfige Baugrund verlangte zwölf Meter lange Pfähle und eine starke Betonplatte als Fundament. Eine dreigeschossige Sandsteinfassade prägt die äußere Erscheinung des Gebäudes. Zur Stadtseite zeigt die Hauptfassade einen klassischen Säulenportikus am Stadtkanal, während ein großer Innenhof den Bau gliedert. Die ursprünglichen Seitentürme und die Kuppel verschwanden im Jahr 1936. Ein Bombenangriff am 14. April 1945 beschädigte den Komplex schwer. Die Restaurierung erfolgte in den frühen fünfziger Jahren.

Die reiche neobarocke Gestaltung macht das Hauptpostamt zu einem markanten Teil der Potsdamer Architekturgeschichte. Das Hauptpostamt ist als geschütztes Denkmal eingetragen.

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Potsdam
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