Schloss Nymphenburg
Schloss Nymphenburg begann 1664 als Geschenk des Kurfürsten Ferdinand Maria an seine Gemahlin und wuchs über zwei Jahrhunderte. Agostino Barelli und Enrico Zuccalli legten die barocke Grundgestalt an. Joseph Effner und weitere Architekten erweiterten das Schloss zu einer weitläufigen Dreiflügelanlage mit dem zentralen Steinernen Saal. Der Steinerne Saal bewahrt Fresken und üppige Rokoko Stuckaturen. Die Anlage umfasst fürstliche Empfangsräume und Ludwigs I. Schönheitengalerie mit Joseph Stielers 36 Frauenbildnissen. Der weitläufige Park enthält Wasserläufe, Skulpturen und Pavillons. Die Amalienburg zeigt einen Spiegelsalon, während die Pagodenburg chinesisch geprägte Räume besitzt. Die Badengrotte bewahrt eine frühe beheizte Badeanlage. Das Marstallmuseum zeigt historische Kutschen, und die Porzellanräume verweisen auf die Nymphenburger Manufaktur. Der Schlosskanal gliedert die Gärten und versorgte einst Werkstattmaschinen. Die Manufaktur entstand 1747 und arbeitet seit etwa 1760 in Werkstätten am Schloss. Schloss Nymphenburg ist als rollstuhlgerecht erfasst.
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