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Grottenbahn

Die Grottenbahn liegt in einem alten Befestigungsturm des Maximilianischen Befestigungsrings in Linz. Dort fährt Lenzibald, ein elektrisch betriebener Zug in Drachenform, durch einen kreisförmigen Tunnel. Zwei Runden beleuchten abwechselnd rechte und linke Seiten mit Szenen aus dem Zwergenreich. Eine dritte Runde erhellt die gesamte Grotte und macht ihre farbigen Einzelheiten sichtbar.

Die Anlage entstand 1906 als „Elektrische Turmbahn am Pöstlingberg“ in einem weiteren Turm. Nach Bombenschäden im Januar 1945 öffnete sie im Mai 1948 wieder. Seitdem zeigen die kleinen Szenen vor allem Zwergenalltag und gemeinsame Abenteuer statt einzelner Märchen. Technische Modernisierungen brachten einen feuerspeienden Drachen sowie neue Licht- und Soundeffekte.

Im Keller stehen lebensgroße Märchenszenen neben einem Ziegelmodell des Linzer Hauptplatzes im Maßstab 1:7. Das Modell zeigt Geschäfte um 1900, und aus den Fenstern blicken kleine Figuren. Eine davon stellt ein Selbstporträt des Künstlers dar, der die Figuren schuf. Die etwa 83 Meter lange Strecke besitzt eine Spurweite von einem Meter.

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Linz
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