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La Niña III (quemado)

La Niña III (quemado) steht im Parque Santa Catalina als stark beschädigte Replik der von Christoph Kolumbus verwendeten Karavelle. Ihr schwarzer Rumpf zeigt die Spuren eines Brandes, während die Masten noch aufragen.

Carlos Etayo entwarf das Schiff, das in Galicien unter der Aufsicht des Ingenieurs Francisco Lasa entstand. Eichenholz bildet die Spanten, pino gallero die Beplankung und Decks.

Für Masten und Bugspriet verwendeten die Erbauer Fichtenholz. Große Teile der Struktur gingen im Feuer verloren, während die erhaltenen Masten als wichtigste sichtbare Reste gelten.

Ein archäologischer Bericht bewertete die verkohlten Bereiche weitgehend als nicht mehr rettbar. Eine technische Untersuchung soll die Schäden und den Erhaltungszustand der unversehrten Bereiche prüfen.

Der beauftragte Schiffsarchitekt Daniel Rodríguez Zaragoza soll zerstörte Zonen vermessen und Verfahren zur Konservierung oder Wiederherstellung vorschlagen. Sein Bericht behandelt außerdem Materialien, Arbeitsmethoden sowie die künftige Aufbewahrung und Präsentation des Schiffs.

Das Museo Elder soll dabei mitwirken, sobald die zuständige Inselbehörde Änderungen der Betreuung genehmigt. Die aufragenden Masten verbinden das ausgebrannte Holz weiterhin mit seiner handwerklichen und maritimen Geschichte.

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Las Palmas de Gran Canaria
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