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St. Dionysius

St. Dionysius steht im Kölner Stadtteil Longerich und zeigt sich als neugotische dreischiffige Backsteinbasilika. Franz Statz entwarf den Bau, der zwischen 1898 und 1899 mit einem Seitenturm im Südwesten entstand. Spitzbögen, Holzdecken und der fehlende Querbau bestimmen den Eindruck des Innenraums. Die Weihe erfolgte am 23. Mai 1900 durch Erzbischof Hubert Theophil Simar.

Eine Luftmine beschädigte die Kirche am 13. März 1942 schwer. Anfang der 1960er Jahre leitete Karl Band den Wiederaufbau, wobei zerstörte Gewölbe durch Holzdecken ersetzt wurden. Heinz Gernot schuf den Altar mit Kreuzigungsgruppe, die Portale von 1971 und den Ambo von 1973. Historische Stücke bewahren die Marienstatue und die Anna selbdritt aus dem 15. Jahrhundert. Dazu kommen barocke Dionysius-Skulpturen von 1777 und Terrakottafiguren des Apostels Jakobus von 1776.

Maria Meng gestaltete 1956 die drei Chorfenster mit Szenen aus dem Alten Testament und dem Leben Jesu. Weitere Fenster zeigen Flechtmuster, ornamentale Kompositionen, die Kirchen von Longerich und Saint-Denis sowie Anrufungen der Lauretanischen Litanei. Die Klais-Orgel von 1966 besitzt 22 Register, mechanische Spiel- und elektrische Registertraktur. Seit dem 18. Januar 1982 steht das Gotteshaus unter Denkmalschutz.

By
Cologne
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