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Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor steht in Deutschland als breites Sandsteintor mit zwölf Säulen und fünf Durchgängen. Darüber trägt das Bauwerk eine bronzene Quadriga mit vier Pferden und der Siegesgöttin Victoria. Sein offener Raum lässt den Blick zum Himmel schweifen und lädt zum Innehalten ein. Der Zugang ist rollstuhlgerecht und macht die fünf Durchgänge auch für Rollstuhlfahrende zugänglich.

Unter der Leitung von Carl Gotthard Langhans entstand es zwischen 1788 und 1791. Seine Form orientiert sich an den Propyläen der Athener Akropolis. Johann Gottfried Schadow setzte die Quadriga zwei Jahre nach der Fertigstellung auf das Dach. Die Skulptur reiste einst nach Paris und kehrte später zurück. Schwere Kriegsschäden führten in den fünfziger Jahren zum Wiederaufbau, bei dem eine Kopie die Quadriga ersetzte.

Während der deutschen Teilung lag der Durchgang in einer Sperrzone und blieb unzugänglich. Nach der Maueröffnung 1989 wurde er wieder passierbar. Restaurierungen folgten, und öffentliche Versammlungen, Konzerte sowie Silvesterfeiern finden dort statt. Besonders bleibt die Quadriga mit ihrem Viergespann über dem Tor im Gedächtnis.

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Berlin
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