Casal Font d'en Fargues
Das Casal Font d'en Fargues steht in Barcelona und wurde 1928 nach Plänen des noucentistischen Architekten Adolf Florensa errichtet. Mateu Rovira und Concepció Ribó stifteten dafür das Grundstück. Sein ursprünglicher Zweck war ein Casino für einen örtlichen Verein von Grundbesitzern und Industriellen.
Der Bau verband ein Café, einen Theatersaal, eine Bühne und eine hufeisenförmige Empore mit Ausstellungslogen. Ende 1929 umfasste der Saal 360 Plätze, das Café besaß 43 Tische. Ein Genossenschaftsladen, ein Monatsbulletin, ein Chor und eine Bibliothek erweiterten das Angebot. Dazu kamen Fußball, Tänze, Konzerte, Puppenspiele und die Jocs Florals. Der Bürgerkrieg 1936 unterbrach das Vereinsleben, während ein revolutionäres Komitee den Großteil der Archive zerstörte.
1952 kaufte die Pfarrei Sant Antoni de Pàdua das Gebäude und wandelte es in ein Familienzentrum um. Später diente es als Laden, Möbellager, Kino und Kulturstätte. Nach dem Kauf durch die Stadt Barcelona 2007 folgten Restaurierungsarbeiten, die im September 2011 zur Eröffnung der neuen Einrichtung führten. Die Associació Casal Font d'en Fargues verwaltet den Ort und organisiert Bildungs-, Freizeit- und Kunstangebote. Schach, Tischtennis, Basketball und traditionelle katalanische Tänze gehörten später zum Programm.
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