Aequatorial-Sonnenuhr
Die Aequatorial-Sonnenuhr steht in Frankfurts Innenstadt auf einer Grünfläche westlich der Ignatz-Bubis-Brücke am Main.
Die drei Komma sechs Meter breite Ringskulptur verbindet Kunst mit einer ablesbaren Sonnenuhr. Ein Polstab wirft seinen Schatten auf den Äquator der Armillarsphäre und macht die Zeit sichtbar. Das zugängliche Gelände erlaubt auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern den Besuch. Die 1951 eingeweihte Sonnenuhr galt damals als größte ihrer Art. Ein breites Skalenband führt zwölf Monatsskalen, berücksichtigt Zeitkorrekturen und zeigt die Mitteleuropäische Zeit. Römische Ziffern oben zeigen die wahre Ortszeit an. Der schmalere Weltzeitring trägt 200 Städtenamen und lässt sich um den Polstab drehen. Drehst du ihn auf eine Stadt, erscheint dort die Ortszeit oder die Zeitzone. Lothar M. Loske entwarf sie in den späten 1940er-Jahren, während der Bau zwei Jahre und 6.000 Arbeitsstunden dauerte. 2004 zog sie nach der Restaurierung 1,4 Kilometer weiter östlich und erhielt einen neuen Steinsockel. Etwa 1.000 Kilogramm Gewicht trägt ein Gestell aus galvanisiertem Kupferstahl.
- Città
- Francoforte sul Meno
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