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St. Paulin

St. Paulin steht in Deutschland als barocke Kirche mit heller Fassade und leuchtenden Farben. Ihre ausladenden Formen zeigen süddeutschen Barock in ungewöhnlich farbenreicher Ausprägung. Im Inneren richtet sich der Blick sofort auf ein riesiges Deckengemälde.

Die Geschichte beginnt im vierten Jahrhundert mit Bischof Paulinus, den Kaiser Constantius II. ins Exil schickte. Nach seinem Tod kehrten seine Gebeine zurück. Eine erste Kirche nahm sie auf, doch ein Brand zerstörte diesen Bau im elften Jahrhundert. Auch der romanische Nachfolgebau fiel später kriegerischer Zerstörung zum Opfer. Der heutige Bau entstand im frühen 18. Jahrhundert nach Entwürfen von Balthasar Neumann und Johann Georg Seitz.

Christoph Thomas Scheffler bedeckte die Decke mit Szenen aus dem Leben des Bischofs und dem Martyrium der Thebäischen Legion. Viele kleine Figuren und Einzelheiten erschließen sich erst aus einiger Entfernung. Unter dem Kirchenraum liegt das alte Grab, das als Ruhestätte des Paulinus gilt und alle Brände überstand.

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Trier
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