St. Cäcilia
St. Cäcilia ist eine dreischiffige, neuromanische Basilika in Deutschland, die mit rotem Sichtziegel und steinernen Gliederungen hervortritt. Ein markanter Turm prägt die Westseite, während eine breite Freitreppe zum Eingang hinaufführt. Die Kirche entstand um 1900 nach Entwürfen von Friedrich Niedermayer auf Initiative von Franz Xaver Haberl. Sie diente als Gotteshaus und Übungskirche für die benachbarte Kirchenmusikschule.
Im Inneren treffen sich eine schlichte Halle, farbig verzierte Gurtbögen und bunte Fenster. Ihr Licht zeichnet wechselnde Muster auf den Boden und lenkt den Blick durch den Raum. In der Pietà-Kapelle steht eine Figur von Guido Martini, während Taufstein und Osterleuchter zur Altarzone führen. Über dem Hochaltar zeigt ein monumentales Wandgemälde Christus als Weltenherrscher im romanischen Stil.
Die Musik prägt auch die Ausstattung: Eine Orgel wurde noch vor der Fertigstellung eingebaut, die heutige stammt aus dem Jahr 1939. Ihr weit ausgreifender Prospekt begleitet den Kirchenraum mit einer sichtbaren Verbindung von Klang und Architektur. Selbst die Glockentöne folgen den Noten, die den Namen Cäcilia bilden. Der Zugang ist rollstuhlgerecht.
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