Minoritenkirche
Die Minoritenkirche entstand ab etwa 1255 als dreischiffige gotische Basilika eines 1221 gegründeten Franziskanerklosters. Ihr weit gespannter Kirchenraum wurde zur größten Bettelordenskirche Süddeutschlands.
Steinerne Pfeiler tragen die hohen Bögen, während farbige Glasfenster seit dem 14. Jahrhundert Licht in den Raum lenken. Fresken aus dem späten 15. Jahrhundert erzählen im Langhaus und im Chor von biblischen Geschichten und dem Klosterleben. Inmitten des Chors liegt die Grabplatte des berühmten Predigers Berthold von Regensburg. Der erhaltene Kreuzgang bewahrt zudem einen spätgotischen Klosterbrunnen.
Nach der Klosterauflösung 1799 diente die Kirche unter anderem als Lager, Zollhalle und Exerzierhalle. Heute gehören Kirche und Kloster zum Historischen Museum und verbinden mittelalterliche Architektur mit Konzerten und Ausstellungen. Besonders eindrucksvoll bleibt der Wechsel von buntem Glas, alten Fresken und zeitgenössischen Lichtinszenierungen.
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- Regensburg
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Foto: Johann Rudolf RahnPublic domain 
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