Reporting House
Das Reporting House in Kosovo ist ein historischer Ausstellungsort, der den Kosovokrieg durch journalistische und künstlerische Arbeiten vermittelt. Die Ausstellung verbindet journalistische Medienzeugnisse mit zeitgenössischer Kunst.
Sie zeichnet den Konflikt der 1990er Jahre nach, von friedlichem Widerstand bis zur Entstehung der Kosovo-Befreiungsarmee in Kosovo. Der Krieg in Kosovo begann 1998 und endete 1999.
Die Darstellung behandelt außerdem elf Wochen NATO-Luftangriffe, Kosovos Befreiung und die Unabhängigkeit des Landes im Jahr 2008. Journalisten schreiben den ersten Entwurf dieser Geschichte für die Ausstellung.
Ihre Berichte zeigen, wie Medien den Konflikt dokumentierten und später durch künstlerische Deutungen ergänzt wurden. Fotografien und Medienobjekte ergänzen die historischen Berichte in der Ausstellung.
Das Reporting House macht damit eine Geschichte sichtbar, die von Widerstand, Krieg, Berichterstattung und Erinnerung geprägt ist. Jeta Xharra gründete das Reporting House in Kosovo.
Die Ausstellung zeigt auch digitalisiertes Filmmaterial aus ihrer journalistischen Arbeit während der serbischen Offensive in Prekaz. Gazmend Ejupi kuratiert die Ausstellung als kosovarisch-britischer Künstler.
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- Pristina
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Foto: wikimedia 
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